handlungs-, kultur- und körperbezogene Sprachvermittlung

Für ein Kind mit Teilleistungen ist das Wichtigste, das Leben mit Familie, Schule, Freunden und Beruf gut meistern zu können. 

Kinder mit Teilleistungen oder Legasthenie brauchen eine besondere Förderung, aber nicht immer einen sonderpädagogischen Förderbedarf mit all den Konsequenzen.

Durch rechtzeitige Hilfe können Sekundärprobleme vermieden werden. 

Das Fördern der Selbstständigkeit im Denken und Handeln bei Kindern betonte Maria Montessori schon vor 100 Jahren. Sie entwickelte Arbeitsmaterialien, die die Kinder zur Selbstständigkeit führen. Durch unnötige Hilfe gehe die Selbstständigkeit, auf die Selbstdisziplin folgt, verloren. Um zu erkennen wieviel Hilfe ein Kind benötigt, um sich nach seinen Möglichkeiten so gut es geht zu entfalten, braucht es ein sensibles pädagogisches Gespür.

Wichtig ist die individuelle Förderung des betroffenen Bereiches auf der pädagogisch-didaktischen Ebene. 

„Echte Hingabe an einer Sache ist nur mit Freiheit möglich…Freiheit ohne Organisation der Arbeit wäre nutzlos.“

Maria Montessori (1870-1952), Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin

„Ich habe immer außerhalb Stärke und Zuversicht gesucht, aber sie kommt von innen. Sie ist immer dort.“

Anna Freud (1895-1982), Psychonalytikerin, Kinderanalyse

„…es genügt nicht, dass wir, wenn wir Kinder verstehen wollen, einzelne isolierte psychologische Daten an ihnen feststellen (…) wir müssen den dynamischen Ablauf erkennen können. Dynamische Psychologie ist nötig, nicht statische, wenn wir Kinder verstehen wollen. Entwicklungspsychologie ist damit dynamische Psychologie.

Hans Zulliger (1893-1965), Volksschullehrer, Psychotherapeut, Schriftsteller

„Manchmal vergessen wir, in dieser schnell lebenden, leistungsorientierten Welt, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind.“

Gerald Hüther (geb. 1951), Neurobiologe und Autor

„Die Kunst ist in ihrer Sittlichkeit strenger als die Moral.“

Ellen Key (1849 – 1926), Reformpädagogin und Schriftstellerin